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    <title>PODCASTS</title>
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    <description>Künstlerportraits, Buch- und DVD-Besprechungen veröffentlicht beim NDR, DLF, WDR, HR, auf ZEITonline u.a</description>
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      <title>Calexico – Die Wüste lebt</title>
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      <pubDate>Tue, 18 Jan 2011 16:36:04 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Media/Calexico-3.m4a&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Podcasts/Media/11563831_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:248px; height:185px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Schon ihr Name sagt, worum es geht: Um die Kultur des Südwestens Nordamerikas, um die Verschmelzung unterschiedlichster musikalischer Stile wie Singer-Songwriter, Jazz, Country und Mariachi Music.&lt;br/&gt;Mit dieser eklektizistischen Mischung haben Calexico in Europa fast mehr Erfolg, als in ihrer Heimat. Vom staubigen Tucson im Süden Arizonas aus haben sie die Welt erobert und mit gänzlich unprätentiöser und tendenziell zurückhaltender Musik erstaunlicherweise selbst die deutschen Charts geentert.</description>
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      <itunes:summary>Schon ihr Name sagt, worum es geht: Um die Kultur des Südwestens Nordamerikas, um die Verschmelzung unterschiedlichster musikalischer Stile wie Singer-Songwriter, Jazz, Country und Mariachi Music.&#13;Mit dieser eklektizistischen Mischung haben Calexico in Europa fast mehr Erfolg, als in ihrer Heimat. Vom staubigen Tucson im Süden Arizonas aus haben sie die Welt erobert und mit gänzlich unprätentiöser und tendenziell zurückhaltender Musik erstaunlicherweise selbst die deutschen Charts geentert.</itunes:summary>
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      <title>Neco Case – Die Stimme im Dunkeln</title>
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      <pubDate>Mon, 17 Jan 2011 09:05:09 +0100</pubDate>
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      <itunes:summary>Eigentlich wäre sie gerne Ranger in einem amerikanischen Nationalpark oder Köchin in einem Restaurant. Sie würde gerne Tiere und Pflanzen pflegen oder Menschen bekochen, weil dies ein schöner Weg ist, ihnen Liebe zu geben.  Zu unserem großen Glück ist Neko Case jedoch Musikerin geworden und veröffentlichte mit „Fox Confessor Brings The Flood“ ein fast überirdisch schönes Album.</itunes:summary>
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      <title>Laura Veirs – Meine Brille, mein Haus, meine Musik</title>
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      <pubDate>Mon, 17 Jan 2011 09:04:28 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Media/Veirs,Laura-7.m4a&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Podcasts/Media/6_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:220px; height:300px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Laura Veirs zählt zu den eigenwilligsten Singer-Songwriterinnen Amerikas. Doch bevor sie über ihre Musik spricht, wollen erst andere Dinge diskutiert sein.&lt;br/&gt;Die englische Sprache legt ein beziehungsreiches Wortspiel mit ihrem Namen nahe: Laura veers. Laura schert aus, Laura schwenkt um. So zumindest tun es ihre Melodien. Mit mädchenhafter Stimme vorgetragen, schlängeln sie sich durch ungewöhnlich instrumentierte, verspielt arrangierte Songs. Bei aller Leichtigkeit fordert ihre Musik stete Aufmerksamkeit. Jeden Augenblick kann eine unerwartete Wendung den Hörer aus der Kurve tragen.&lt;br/&gt;Laura selbst ist auf den ersten Blick eher der nüchterne Typ. Obwohl ihre bildreichen, introspektiven Texte eine andere Sprache sprechen, wirkt die Tochter zweier Wissenschaftler im Gespräch zunächst trocken wie ein doppelt gebackener Keks. Ihr neues Album „Saltbreakers“ – der Name ist ein Synonym für Wellen – zeugt von intensiver Beschäftigung mit dem Meer. Doch die Antworten auf Fragen nach diesbezüglichen Metaphern in ihren Liedern krümeln nur aus ihr heraus, statt zu sprudeln. &lt;br/&gt;Mit wachem, fast misstrauischem Blick mustert sie ihr Gegenüber durch ihre Hornbrille. Erst als die zum Thema wird, weichen Lauras kurze, kontrollierte Aussagen amüsiertem Geplauder. Gelöst erzählt sie von dem englischen Optiker, der ihr ein neues Gestell schenkte, weil ihr altes seiner Meinung nach falsch saß. Konzentriert diskutiert sie die Unterschiede von amerikanischer und deutscher Krankenversicherung, die Schwierigkeit, mit einem Musikereinkommen ein Haus abzuzahlen. &lt;br/&gt;Dann ist sie bereit, auch über ihre Band zu sprechen. Zum Beispiel den Schlagzeuger Tucker Martine, der gleichermaßen virtuos für die Indierocker Decemberists trommelt, wie für den Jazzgitarristen Bill Frisell. Tucker trägt Mitverantwortung für den eigenwilligen Klang von „Saltbreakers“, denn er hat das Album produziert. Er war es auch, der Laura kurzfristig von Seattle nach Nashville entführte. Als Laura erzählt, wie dort einer der ungewöhnlichsten Songs von „Saltbreakers“ aufgenommen wurde, sprudelt sie schließlich doch noch vor Begeisterung ...</description>
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      <itunes:summary>Laura Veirs zählt zu den eigenwilligsten Singer-Songwriterinnen Amerikas. Doch bevor sie über ihre Musik spricht, wollen erst andere Dinge diskutiert sein.&#13;Die englische Sprache legt ein beziehungsreiches Wortspiel mit ihrem Namen nahe: Laura veers. Laura schert aus, Laura schwenkt um. So zumindest tun es ihre Melodien. Mit mädchenhafter Stimme vorgetragen, schlängeln sie sich durch ungewöhnlich instrumentierte, verspielt arrangierte Songs. Bei aller Leichtigkeit fordert ihre Musik stete Aufmerksamkeit. Jeden Augenblick kann eine unerwartete Wendung den Hörer aus der Kurve tragen.&#13;Laura selbst ist auf den ersten Blick eher der nüchterne Typ. Obwohl ihre bildreichen, introspektiven Texte eine andere Sprache sprechen, wirkt die Tochter zweier Wissenschaftler im Gespräch zunächst trocken wie ein doppelt gebackener Keks. Ihr neues Album „Saltbreakers“ – der Name ist ein Synonym für Wellen – zeugt von intensiver Beschäftigung mit dem Meer. Doch die Antworten auf Fragen nach diesbezüglichen Metaphern in ihren Liedern krümeln nur aus ihr heraus, statt zu sprudeln. &#13;Mit wachem, fast misstrauischem Blick mustert sie ihr Gegenüber durch ihre Hornbrille. Erst als die zum Thema wird, weichen Lauras kurze, kontrollierte Aussagen amüsiertem Geplauder. Gelöst erzählt sie von dem englischen Optiker, der ihr ein neues Gestell schenkte, weil ihr altes seiner Meinung nach falsch saß. Konzentriert diskutiert sie die Unterschiede von amerikanischer und deutscher Krankenversicherung, die Schwierigkeit, mit einem Musikereinkommen ein Haus abzuzahlen. &#13;Dann ist sie bereit, auch über ihre Band zu sprechen. Zum Beispiel den Schlagzeuger Tucker Martine, der gleichermaßen virtuos für die Indierocker Decemberists trommelt, wie für den Jazzgitarristen Bill Frisell. Tucker trägt Mitverantwortung für den eigenwilligen Klang von „Saltbreakers“, denn er hat das Album produziert. Er war es auch, der Laura kurzfristig von Seattle nach Nashville entführte. Als Laura erzählt, wie dort einer der ungewöhnlichsten Songs von „Saltbreakers“ aufgenommen wurde, sprudelt sie schließlich doch noch vor Begeisterung ...</itunes:summary>
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      <title>Beirut – Seit wann Liegt Albuquerque auf dem Balkan?</title>
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      <pubDate>Sun, 16 Jan 2011 13:51:54 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Media/Beirut-Beitrag.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Podcasts/Media/l_3f6006a768e87d8d442eaac1eadbf9aa_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:355px; height:185px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Beirut schrieben im Jahr 2006 eine der ungewöhnlichsten Erfolgsstories der Independent Szene. Ihr Debutalbum „Gulag Orkestar“ begeisterte weltweit selbst die strengsten Musikkritiker. &lt;br/&gt;Der Grund: Die Musik klang nach lange verschollenen Aufnahmen eines vielköpfigen Orchesters volltrunkener Bergbauern vom Balkan. In Wirklichkeit jedoch hatte Zach Condon, ein milchbärtiger Teenager aus Albuquerque, New Mexico, die scheinbar uralten Volkslieder ganz allein in seinem Schlafzimmer geschrieben und aufgenommen.&lt;br/&gt;Sein Erfolg überrascht Zach bis heute, hatte er damals doch nicht einmal versucht, einen Plattenvertrag zu bekommen. Ein Freund spielte die Aufnahmen einem Label zu, das diese sofort begeistert veröffentlichte.</description>
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      <itunes:summary>Beirut schrieben im Jahr 2006 eine der ungewöhnlichsten Erfolgsstories der Independent Szene. Ihr Debutalbum „Gulag Orkestar“ begeisterte weltweit selbst die strengsten Musikkritiker. &#13;Der Grund: Die Musik klang nach lange verschollenen Aufnahmen eines vielköpfigen Orchesters volltrunkener Bergbauern vom Balkan. In Wirklichkeit jedoch hatte Zach Condon, ein milchbärtiger Teenager aus Albuquerque, New Mexico, die scheinbar uralten Volkslieder ganz allein in seinem Schlafzimmer geschrieben und aufgenommen.&#13;Sein Erfolg überrascht Zach bis heute, hatte er damals doch nicht einmal versucht, einen Plattenvertrag zu bekommen. Ein Freund spielte die Aufnahmen einem Label zu, das diese sofort begeistert veröffentlichte.</itunes:summary>
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      <title>Patti Smith - American Artist </title>
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      <pubDate>Sat, 15 Jan 2011 08:59:35 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Media/boem-Patti%20Smith%20-%20American%20Artist%20%28Bildband%29.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Podcasts/Media/Smith,Patti-Buchcover_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:247px; height:310px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Intellektuelle Rockrebellin - Ohne Patti Smith hätten heutige Rockmädels keinen Boden unter den Füßen. Der Bildband „American Artist“ widmet sich den frühen Jahren einer der einflussreichsten Frauen der Rockgeschichte.&lt;br/&gt;Manchen gelten ihre Platten als die aufregendste Verbindung von Dichtung und Musik seit den besten Tagen Bob Dylans. Andere bewundern ihren Mut zur Rebellion und die Unmittelbarkeit ihres Ausdrucks. Die meisten aber lieben sie schlicht für die emotionale Kraft ihrer Hits wie „Gloria“, „Because The Night“ oder „Dancing Barefoot“. Dabei gilt: Von welcher Seite man sich Patti Smith auch nähert – sie bleibt immer ganz sie selbst. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum sie allen glaubwürdigen Frauen im heutigen Rockgeschäft den Boden bereitet hat – auch wenn diese nichts davon wissen oder Patti Smith nicht mal kennen.&lt;br/&gt;Unbeirrbar verfolgt die Künstlerin, die am 30. Dezember 2006 60 Jahre alt geworden ist, seit den frühen Siebzigern ihr künstlerisches Konzept. Oftmals auf Kosten des kommerziellen Erfolgs. 1969, im Alter von 22 Jahren, zog Patti Smith nach New York. Sie arbeitete als Rockkritikerin, Underground-Schauspielerin und Theaterautorin. Gemeinsam mit Sam Sheppard schrieb sie das Theaterstück “Cowboy Mouth”. Am wichtigsten aber waren ihr immer ihre Gedichte. &lt;br/&gt;Um die oft ungestümen Texte auf der Bühne angemessen umzusetzen, ließ sie sich seit 1971 bei Lesungen von dem Rock-Kritiker Lenny Kaye mit Gitarren-Feedback begleiten. Aus diesem Nukleus wuchs später die Patti Smith Group, die 1975 im legendären New Yorker Punkschuppen CBGBs von einer großen Plattenfirma entdeckt wurde. Zuvor hatte die Band bereits durch ekstatische Konzerte in San Francisco, Los Angeles und New York auf sich aufmerksam gemacht.&lt;br/&gt;In den nächsten vier Jahren veröffentlichte die Patti Smith Group die Alben &amp;quot;Horses&amp;quot;, Radio Ethiopia&amp;quot;, &amp;quot;Easter&amp;quot; und &amp;quot;Wave&amp;quot;. Doch 1980, auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs,  war Schluss. Ganz bewusst. Patti heiratete das ehemalige MC5-Mitglied Fred „Sonic“ Smith, einen Sixties-Punk der ersten Stunde. Die beiden zogen sich ins Privatleben zurück. Fred studierte Luftfahrt und wurde Pilot. Patti war nun Hausfrau und Mutter. In ihren Augen kein Rückschritt, sondern eine Weiterentwicklung. Und, so blickt sie zurück, bis heute ihr härtester Job. Die Dichterin, die parallel zu ihrer Musik-Karriere vier Bücher veröffentlicht hatte, schrieb allerdings weiter. Doch die Musikerin schwieg fortan. &lt;br/&gt;Bis 1988. Da erschien „Dream Of Live“ – eine Koproduktion der Eheleute Smith. Fred hatte die Musik geschrieben, Patti alle Texte. Was als Auftakt eines gemäßigten Comebacks mit seltenen aber regelmäßigen Veröffentlichungen gedacht war, wurde nur ein Intermezzo. Denn es hagelte Schicksalsschläge. Robert Mapplethorpe, Fotograf von Weltruhm, langjähriger Freund und Mitbewohner ihres ersten New Yorker Lofts, erkrankte an AIDS. Patti pflegte ihn bis zu seinem Tod. Dann starb unerwartet Richard Sohl, der Keyboarder ihrer Band, im Alter von 37 Jahren an Herzversagen. Bald darauf erkrankte auch ihr Mann Fred unheilbar. Als er seinem Leiden schließlich erlag, war Patti längst am Ende ihrer Kräfte. Ihr jüngerer Bruder ermutigte sie immer wieder, ihre Arbeit erneut aufzunehmen, doch nur wenige Tage nach Freds Tod erlitt auch er plötzlich einen Herzinfarkt. &lt;br/&gt;Damit die Anstrengungen ihres Bruders nicht umsonst gewesen waren, folgte Patti Smith einer Einladung Bob Dylans und ging mit ihm auf Tournee. Dann, 1996, acht Jahre nach dem versuchten Comeback, zwei Jahre, nachdem sie den letzten ihrer besten Freunde begraben hatte, veröffentlichte sie „Gone Again“. Seither erschienen, wie ursprünglich schon in den Achtzigern geplant, in loser Folge immer neue Alben. Die aktuelle CD der Musikerin enthält zum ersten Mal ausschließlich Coverversionen klassischer Rocksongs von zum Beispiel Jimi Hendrix, den Doors, Nirvana, den Beatles, den Rolling Stones, den Allman Brothers, Neil Young und Paul Simon. Sie heißt „12“ und wird im April in Deutschland veröffentlicht. &lt;br/&gt;2005 wurde Patti Smith, zu deren bevorzugten Dichtern Arthur Rimbaud gehört, in Paris mit dem französischen Kulturorden &amp;quot;Des Arts Et Des Lettres&amp;quot; ausgezeichnet. Am 12. März 2007 wurde sie in die Rock’n’Roll Hall Of Fame aufgenommen. Und ein langjähriger Freund der Künstlerin, der Fotograf Frank Stefanko, stellte einen Bildband mit Fotografien der ersten Jahre ihrer Karriere vor. Er heißt „Patti Smith - American Artist“.</description>
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      <itunes:summary>Intellektuelle Rockrebellin - Ohne Patti Smith hätten heutige Rockmädels keinen Boden unter den Füßen. Der Bildband „American Artist“ widmet sich den frühen Jahren einer der einflussreichsten Frauen der Rockgeschichte.&#13;Manchen gelten ihre Platten als die aufregendste Verbindung von Dichtung und Musik seit den besten Tagen Bob Dylans. Andere bewundern ihren Mut zur Rebellion und die Unmittelbarkeit ihres Ausdrucks. Die meisten aber lieben sie schlicht für die emotionale Kraft ihrer Hits wie „Gloria“, „Because The Night“ oder „Dancing Barefoot“. Dabei gilt: Von welcher Seite man sich Patti Smith auch nähert – sie bleibt immer ganz sie selbst. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum sie allen glaubwürdigen Frauen im heutigen Rockgeschäft den Boden bereitet hat – auch wenn diese nichts davon wissen oder Patti Smith nicht mal kennen.&#13;Unbeirrbar verfolgt die Künstlerin, die am 30. Dezember 2006 60 Jahre alt geworden ist, seit den frühen Siebzigern ihr künstlerisches Konzept. Oftmals auf Kosten des kommerziellen Erfolgs. 1969, im Alter von 22 Jahren, zog Patti Smith nach New York. Sie arbeitete als Rockkritikerin, Underground-Schauspielerin und Theaterautorin. Gemeinsam mit Sam Sheppard schrieb sie das Theaterstück “Cowboy Mouth”. Am wichtigsten aber waren ihr immer ihre Gedichte. &#13;Um die oft ungestümen Texte auf der Bühne angemessen umzusetzen, ließ sie sich seit 1971 bei Lesungen von dem Rock-Kritiker Lenny Kaye mit Gitarren-Feedback begleiten. Aus diesem Nukleus wuchs später die Patti Smith Group, die 1975 im legendären New Yorker Punkschuppen CBGBs von einer großen Plattenfirma entdeckt wurde. Zuvor hatte die Band bereits durch ekstatische Konzerte in San Francisco, Los Angeles und New York auf sich aufmerksam gemacht.&#13;In den nächsten vier Jahren veröffentlichte die Patti Smith Group die Alben &quot;Horses&quot;, Radio Ethiopia&quot;, &quot;Easter&quot; und &quot;Wave&quot;. Doch 1980, auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs,  war Schluss. Ganz bewusst. Patti heiratete das ehemalige MC5-Mitglied Fred „Sonic“ Smith, einen Sixties-Punk der ersten Stunde. Die beiden zogen sich ins Privatleben zurück. Fred studierte Luftfahrt und wurde Pilot. Patti war nun Hausfrau und Mutter. In ihren Augen kein Rückschritt, sondern eine Weiterentwicklung. Und, so blickt sie zurück, bis heute ihr härtester Job. Die Dichterin, die parallel zu ihrer Musik-Karriere vier Bücher veröffentlicht hatte, schrieb allerdings weiter. Doch die Musikerin schwieg fortan. &#13;Bis 1988. Da erschien „Dream Of Live“ – eine Koproduktion der Eheleute Smith. Fred hatte die Musik geschrieben, Patti alle Texte. Was als Auftakt eines gemäßigten Comebacks mit seltenen aber regelmäßigen Veröffentlichungen gedacht war, wurde nur ein Intermezzo. Denn es hagelte Schicksalsschläge. Robert Mapplethorpe, Fotograf von Weltruhm, langjähriger Freund und Mitbewohner ihres ersten New Yorker Lofts, erkrankte an AIDS. Patti pflegte ihn bis zu seinem Tod. Dann starb unerwartet Richard Sohl, der Keyboarder ihrer Band, im Alter von 37 Jahren an Herzversagen. Bald darauf erkrankte auch ihr Mann Fred unheilbar. Als er seinem Leiden schließlich erlag, war Patti längst am Ende ihrer Kräfte. Ihr jüngerer Bruder ermutigte sie immer wieder, ihre Arbeit erneut aufzunehmen, doch nur wenige Tage nach Freds Tod erlitt auch er plötzlich einen Herzinfarkt. &#13;Damit die Anstrengungen ihres Bruders nicht umsonst gewesen waren, folgte Patti Smith einer Einladung Bob Dylans und ging mit ihm auf Tournee. Dann, 1996, acht Jahre nach dem versuchten Comeback, zwei Jahre, nachdem sie den letzten ihrer besten Freunde begraben hatte, veröffentlichte sie „Gone Again“. S</itunes:summary>
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      <title>Matt Ward – Jenseits der Zeit</title>
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      <pubDate>Fri, 14 Jan 2011 14:30:58 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Media/M.Ward-Beitrag.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Podcasts/Media/Bildschirmfoto%202010-01-18%20um%2014.38.27_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:247px; height:307px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Matt Ward hatte eigentlich nie den Wunsch Musiker zu werden, er fing einfach irgendwann an Gitarre zu spielen. Heute ist die Musik der – wie er sagt – beste Job, den er jemals hatte und bezahlt seine Rechnungen. &lt;br/&gt;Matt Ward ist selbst ein wenig erstaunt, dass das funktioniert, denn er ist weder der Vorsteher einer Boygroup, noch Axtschwinger einer Rockband. Er ist ein stiller Singer-Songwriter, der wunderschön verschrobene Platten macht.</description>
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      <title>Hits nach Rezept – Die Popformeln</title>
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      <pubDate>Fri, 14 Jan 2011 09:04:56 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Media/boem-PopFormeln.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Podcasts/Media/Kramarz,Volkmar-Popformeln_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:247px; height:346px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Und es gibt ihn offenbar doch: Den Bauplan für den perfekten Hit. Behauptet zumindest der Musikwissenschaftler Volkmar Kramarz in seinem Buch „Die PopFormeln“.&lt;br/&gt;Nur selten beschäftigen sich promovierte Musikwissenschaftler mit Popmusik. Fast nie haben sie danach wirklich Erhellendes zu verkünden. Im Falle von Volkmar Kramarz ist das anders, denn er kennt ein Leben außerhalb des Elfenbeinturms. Kramarz arbeitete als Radio-Moderator, war Mitglied der Rockpalast-Redaktion und des E1ns-Live-Gründungsteams. Er organisierte bundesweite Förderprogramme für die GEMA und den Deutschen Musikrat. Seit etlichen Semestern doziert er an der Universität Bonn über „Den Zusammenhang von musikalischen Bausteinen und Hitchancen“. Oder salopp ausgedrückt über die Frage: Was macht den einen Song zum Hit, was den anderen zum Flop?&lt;br/&gt;Die Antwort liegt inzwischen in Form eines Buches vor. Es heißt „Die PopFormeln“ und provoziert mit der Behauptung: Alle Hits der letzten 50 Jahre lassen sich auf zwölf Grundformeln zurückführen. Verstehe sie, wende sie an und Du bist auf halbem Wege zum Superstar. matias boem sprach mit dem Popkoch Kramarz über seine Rezeptsammlung und die Zutaten für den garantierten Hit.</description>
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      <itunes:summary>Und es gibt ihn offenbar doch: Den Bauplan für den perfekten Hit. Behauptet zumindest der Musikwissenschaftler Volkmar Kramarz in seinem Buch „Die PopFormeln“.&#13;Nur selten beschäftigen sich promovierte Musikwissenschaftler mit Popmusik. Fast nie haben sie danach wirklich Erhellendes zu verkünden. Im Falle von Volkmar Kramarz ist das anders, denn er kennt ein Leben außerhalb des Elfenbeinturms. Kramarz arbeitete als Radio-Moderator, war Mitglied der Rockpalast-Redaktion und des E1ns-Live-Gründungsteams. Er organisierte bundesweite Förderprogramme für die GEMA und den Deutschen Musikrat. Seit etlichen Semestern doziert er an der Universität Bonn über „Den Zusammenhang von musikalischen Bausteinen und Hitchancen“. Oder salopp ausgedrückt über die Frage: Was macht den einen Song zum Hit, was den anderen zum Flop?&#13;Die Antwort liegt inzwischen in Form eines Buches vor. Es heißt „Die PopFormeln“ und provoziert mit der Behauptung: Alle Hits der letzten 50 Jahre lassen sich auf zwölf Grundformeln zurückführen. Verstehe sie, wende sie an und Du bist auf halbem Wege zum Superstar. matias boem sprach mit dem Popkoch Kramarz über seine Rezeptsammlung und die Zutaten für den garantierten Hit.</itunes:summary>
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      <title>Adrian Sherwood – Master of Dub</title>
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      <pubDate>Tue, 11 Jan 2011 15:07:42 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Media/Sherwood-3.m4a&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Podcasts/Media/31D1M0VMPPL._SS400__1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:247px; height:247px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Adrian Sherwood – Soundtüftler und Master Mind hinter dem Label OnU-Sound gilt als einer der einflussreichsten Reggae- und Dub-Produzenten der britischen Insel.&lt;br/&gt;Eigentlich nur Spezialisten bekannt, die aufmerksam die Rückseiten von Plattenhüllen studieren, tauchte er auf seinem ersten Solo-Album „Never Trust A Hippy“ zum ersten Mal auf der Vorderseite einer CD auf.</description>
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      <itunes:summary>Adrian Sherwood – Soundtüftler und Master Mind hinter dem Label OnU-Sound gilt als einer der einflussreichsten Reggae- und Dub-Produzenten der britischen Insel.&#13;Eigentlich nur Spezialisten bekannt, die aufmerksam die Rückseiten von Plattenhüllen studieren, tauchte er auf seinem ersten Solo-Album „Never Trust A Hippy“ zum ersten Mal auf der Vorderseite einer CD auf.</itunes:summary>
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      <title>40 Jahre The Jimi Hendrix Experience</title>
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      <pubDate>Mon, 10 Jan 2011 09:04:51 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Media/boem-40%20Jahre%20The%20Jimi%20Hendrix%20Experience.mp3&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Podcasts/Media/Hendrix,Jimijpg_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:247px; height:243px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Vor 40 Jahren, am 1.1.1966 spielte Jimi Hendrix sein erstes Konzert auf britischem Boden. Damals stahl er seinen berühmten Gastgebern The Cream die Show. Nur vier Tage später gründete er seine eigene, schon bald legendäre Band The Jimi Hendrix Experience.&lt;br/&gt;„Wenn du mich sehen kannst, baby, dann siehst du die Zukunft der nächsten 1000 Jahre!“ Als Jimi Hendrix 1967 diese Zeilen für seinen Song „Can You See Me“ schrieb, ahnte er nicht, wie prophetisch sie waren. Bis heute - 36 Jahre nach seinem Tod - gilt er als absoluter Ausnahmemusiker. Auf unnachahmliche Art entlockte er seiner Gitarre nie zuvor gehörte Töne und revolutionierte so die Rockmusik. &lt;br/&gt;Entdeckt wurde Jimi Hendrix 1966 von Chas Chandler, dem ehemaligen Bassisten der Animals. Chas lud Jimi nach London ein, wo der einschlug wie eine Bombe. Obwohl als Neuling gehandelt, war Jimi doch erfahren. Bis 1966 spielte er mit den Isley Brothers, Little Richard, Sam Cooke und Ike &amp;amp; Tina Turner. Er lernte das Repertoire dieser Bands oftmals buchstäblich über Nacht, um sofort bei ihren Konzerten einspringen zu können. Obwohl ausschließlich mit großen Stars auf Tour, langweilte Hendrix sich schnell. Zwar wurde sein Spiel immer virtuoser, doch musste er sich ständig mit einer Rolle in der zweiten Reihe begnügen. Die R&amp;amp;B-Hits dieser Zeit ließen wenig Raum, als Solist zu glänzen – sie waren eher das Ergebnis eines im Team spielenden Ensembles. Die Stars sahnten den Ruhm ab, während Jimi der austauschbare Gitarrenknecht im Hintergrund blieb. Spielte er zu experimentell, trug er zu verrückte Klamotten oder versuchte er auf andere Weise, seinen Chefs etwas von ihrem Glanz abzujagen, verlor er seinen Job.&lt;br/&gt;Schließlich landete Hendrix im New Yorker Greenich Village, pleite und ohne Plan für die Zukunft. Unter dem Pseudonym Jimmy James schlug er sich mit seiner Band The Blue Flames in kleinen Clubs durch. Bis Chas Chandler eines dieser Konzerte sah und sofort begeistert war. </description>
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      <itunes:subtitle>Vor 40 Jahren, am 1.1.1966 spielte Jimi Hendrix sein erstes Konzert auf britischem Boden. Damals stahl er seinen berühmten Gastgebern The Cream die Show. Nur vier Tage später gründete er seine eigene, schon bald legendäre Band The Jimi</itunes:subtitle>
      <itunes:summary>Vor 40 Jahren, am 1.1.1966 spielte Jimi Hendrix sein erstes Konzert auf britischem Boden. Damals stahl er seinen berühmten Gastgebern The Cream die Show. Nur vier Tage später gründete er seine eigene, schon bald legendäre Band The Jimi Hendrix Experience.&#13;„Wenn du mich sehen kannst, baby, dann siehst du die Zukunft der nächsten 1000 Jahre!“ Als Jimi Hendrix 1967 diese Zeilen für seinen Song „Can You See Me“ schrieb, ahnte er nicht, wie prophetisch sie waren. Bis heute - 36 Jahre nach seinem Tod - gilt er als absoluter Ausnahmemusiker. Auf unnachahmliche Art entlockte er seiner Gitarre nie zuvor gehörte Töne und revolutionierte so die Rockmusik. &#13;Entdeckt wurde Jimi Hendrix 1966 von Chas Chandler, dem ehemaligen Bassisten der Animals. Chas lud Jimi nach London ein, wo der einschlug wie eine Bombe. Obwohl als Neuling gehandelt, war Jimi doch erfahren. Bis 1966 spielte er mit den Isley Brothers, Little Richard, Sam Cooke und Ike &amp; Tina Turner. Er lernte das Repertoire dieser Bands oftmals buchstäblich über Nacht, um sofort bei ihren Konzerten einspringen zu können. Obwohl ausschließlich mit großen Stars auf Tour, langweilte Hendrix sich schnell. Zwar wurde sein Spiel immer virtuoser, doch musste er sich ständig mit einer Rolle in der zweiten Reihe begnügen. Die R&amp;B-Hits dieser Zeit ließen wenig Raum, als Solist zu glänzen – sie waren eher das Ergebnis eines im Team spielenden Ensembles. Die Stars sahnten den Ruhm ab, während Jimi der austauschbare Gitarrenknecht im Hintergrund blieb. Spielte er zu experimentell, trug er zu verrückte Klamotten oder versuchte er auf andere Weise, seinen Chefs etwas von ihrem Glanz abzujagen, verlor er seinen Job.&#13;Schließlich landete Hendrix im New Yorker Greenich Village, pleite und ohne Plan für die Zukunft. Unter dem Pseudonym Jimmy James schlug er sich mit seiner Band The Blue Flames in kleinen Clubs durch. Bis Chas Chandler eines dieser Konzerte sah und sofort begeistert war. </itunes:summary>
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      <title>Woven Hand – Der blanke Exorzismus</title>
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      <pubDate>Sun, 9 Jan 2011 16:14:22 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Media/Woven%20Hand-3.m4a&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.boemedia.de/boemedia/Podcasts/Media/Bildschirmfoto%202010-01-18%20um%2016.29.02_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:244px; height:268px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Im Werk von David Eugene Edwards gilt es fast immer, die gepeinigten Seelen armer Sünder den Klauen des Satans zu entreißen.&lt;br/&gt;Von seiner aktuellen Band Woven Hand so trefflich unterstützt, wie früher von 16 Horsepower, versprüht David den Wahnsinn religiöser Eiferer. Sein Großvater, bei dem er aufwuchs, war Nazarenerpriester. Der Mann verstieß ihn, weil er an Davids Glauben zweifelte. Seither zweifelt David an sich. Das ist traurig und auch dumm, müsste jedoch niemanden interessieren, wäre da nicht diese unnachahmliche Art, wie David seinen Befreiungskampf in fesselnde Musik verwandelt. Sie ist ein Wüten und Weinen – auf der Bühne zerreißt es ihn schier. Der blanke Exorzismus.</description>
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      <itunes:summary>Im Werk von David Eugene Edwards gilt es fast immer, die gepeinigten Seelen armer Sünder den Klauen des Satans zu entreißen.&#13;Von seiner aktuellen Band Woven Hand so trefflich unterstützt, wie früher von 16 Horsepower, versprüht David den Wahnsinn religiöser Eiferer. Sein Großvater, bei dem er aufwuchs, war Nazarenerpriester. Der Mann verstieß ihn, weil er an Davids Glauben zweifelte. Seither zweifelt David an sich. Das ist traurig und auch dumm, müsste jedoch niemanden interessieren, wäre da nicht diese unnachahmliche Art, wie David seinen Befreiungskampf in fesselnde Musik verwandelt. Sie ist ein Wüten und Weinen – auf der Bühne zerreißt es ihn schier. Der blanke Exorzismus.</itunes:summary>
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